Höfner Committee Acoustic Nr. 4123, 1965

4.399,00 € *

Zzgl. Versandkosten. Keine MwSt. wg. § 19 UStG.

Sofort versandfertig, Lieferzeit ca. 1-3 Werktage

  • 781
Instrument: Höfners 470 und ihr britisches Pendant, die Committee, sind allesamt legendäre... mehr
Höfner Committee Acoustic Nr. 4123, 1965

Instrument:
Höfners 470 und ihr britisches Pendant, die Committee, sind allesamt legendäre Sammlerstücke und das Beste, was Höfner jemals gebaut hat. Handwerklich extrem aufwändig und perfekt, bis heute unerreicht, waren diese Gitarren damals mit ihrem extrem hohen Preis nur sehr gut betuchten Käufern vorbehalten, entsprechend wenige wurden insgesamt verkauft. Und von diesen am allerseltensten sind die großen 18-Inch-Modelle mit Ihrem 46 cm breiten Unterbug. Unsere Gitarre hat die Seriennummer 4123, damit stammt sie aus dem ersten Quartal des Jahres 1965.

Material:
Hier wurde ohne Kompromisse nur das Feinste verbaut, was der Holzlieferant Kollitz und das Höfner-eigene Sägewerk zu bieten hatten. Die Decke besteht aus feinjähriger, bookmatched verarbeiteter und massiver Alpenfichte, Seiten und Boden aus ebenfalls massivem, geradezu dramatisch schön gezeichnetem, geflammten Vogelaugenahorn. Der inkl. Kopfplatte durchgehend gearbeitete Hals besteht aus drei Teilen Ahorn, dazwischen zur Stabilisierung zwei schmale Streifen Mahagoni. Sogar der Halsfuß wurde so gearbeitet, dass die Streifen ansatzlos durchlaufen. Das Griffbrett ist aus Ebenholz und hat herrliche, echte Perlmutt-Einlagen in acht Bünden. Auch die Kopfplattenabdeckung ist ein Ebenholzfurnier mit echten Perlmutteilagen in floralem Motiv. Sogar die Halsstababdeckung ist mit einem Stück Perlmutt in Blattform verziert. Dazu passt die Ebenholzbrücke. Der Escutcheon-Saitenhalter ist massiv, das Schlagbrett aus Plexiglas mit den üblichen gold eingelegten Zierstreifen bzw. Logo. Einmalig sind die bis zu sieben Lagen umfassenden Bindings aus drei unterschiedlichen Perloid-Farben: Weiß, schwarz und creme meliert. Auf der Rückseite laufen sie in das legendäre und einmalige Ornament in Blattform, welches bis heute bei keiner Seriengitarre nachgebaut werden konnte. Die Mechaniken sind erstklassige, geschlossene Van Ghent mit weißen Perloidgriffen. Mehr Qualität beim Material geht nicht!

Geschichte:
Unbekannt - sie wurde uns über unser Netzwerk angeboten. Aber bei solch extrem seltenen Sammlerstücken ist man froh, überhaupt mal eins in die Hände zu bekommen, denn wer so etwas in diesem Zustand hat, gibt es normalerweise nicht wieder her. Auf den freien Markt kommt so etwas normalerweise nicht. Auch unsere Committee stand die letzten dreißig Jahre ungespielt in einer deutschen Sammlung. Sie wurde stockdunkel und UV-geschützt aufbewahrt, mit entspannten Saiten und bei immer ausreichender Luftfeuchtigkeit.

Restaurierungsarbeiten:
Es war tatsächlich fast nichts zu tun! Die Gitarre wurde komplett gereinigt und der Korpus ausgeblasen. Alle Lackflächen haben wir aufwändig poliert, Griffbrett und Bundstäbchen abgezogen und geölt bzw. poliert. Die Mechaniken waren einwandfrei, sie wurden nach ihrer Reinigung nur frisch geölt. Zum Schluss noch ein neuer Satz 011er Pyramid Bronze-Saiten und ein Setup – das wars schon.

Aktueller Zustand:
Hier gehen uns mal wieder die Superlative aus… Optisch ist die Höfner absolute Spitze – sehr edel, mit beeindruckend schönen Materialien, äußerst geschmackvoll designt, ein Fest aus dunklem Cognac, Ebenholz und Nickel-Akzenten. Der originale Nitrolack ist tatsächlich makellos und wie neu, ohne Lackrisse oder Krakelierungen. Es gibt keine Spielspuren, Kratzer, Dellen oder sonstige Beschädigungen, nicht einmal das Plexi-Schlagbrett hat Plektrumspuren. Nur rechts und links des Gurtknopfes finden sich 2-3 allerfeinste Kratzerchen, vermutlich vom unsachgemäßen Aufstellen. Bei keiner anderen Gitarre würden wir dies auch nur erwähnen. Die Committee ist tatsächlich trotz ihrer 58 Jahre neuwertig. Bis auf die Brücke ist die Gitarre vollständig original. Warum die aktuelle Brücke des Herstellers Teller das alte Original ersetzt hat, wissen wir nicht. Sie ist aber zu 100% authentisch, auch Höfner hat solche Brücken ab Werk verwendet. Aber die Committee ist nicht nur schön. Denn der schlanke, moderne Hals spielt sich dank sehr niedriger Saitenlage kinderleicht, Bundstäbchen und Griffbrett sind perfekt. Dazu sorgt der mächtige 18-Inch-Korpus für reichlich Klangvolumen, hier dominieren weiche und sehr holzige Klänge, rundherum sehr harmonisch und über das gesamte Frequenzspektrum gut ausgeprägt. Langes Sustain, schnelle Ansprache und reichlich Lautstärke – damit ist die Höfner äußerst durchsetzungsfähig, ohne jemals schrill oder blechern zu werden, egal wie fest man sie anspielt. Natürlich ist sie als erstes ein makelloses Sammlerstück, die Krönung jeder Höfner- oder Archtop-Sammlung und mit Sicherheit eine langfristig sichere Wertanlage, an der man nichts verlieren kann. Das Augenmerk des neuen Besitzers muss den Erhalt des jetzigen, einmaligen Zustandes beinhalten, allerdings macht die Gitarre auch endlos Freude beim Spielen. Damit ist sie zu schade, „nur“ in der Vitrine zu stehen, man sollte sie regelmäßig in die Hand nehmen. Sicher ist auch, dass es weltweit keine zweite 18-Inch-Brunette in diesem Zustand geben wird, wer so etwas sucht, sollte hier nicht zögern.

Maße:
Länge über alles 108 cm; Länge Korpus 54 cm; Unterbug 46 cm, Taille 28 cm, Oberbug 33 cm; Zargenhöhe 7,7 cm; Mensur 64 cm (Nullbund bis Steg); Breite Griffbrett am Nullbund 4,2 cm, am 12. Bund 5,2 cm; Gewicht 2.510 g; Saitenabstand 12. Bund 1,5 mm.

Kauf und Zahlung:
Schicken Sie uns eine E-Mail an info@german-vintage-guitar.com, dann erhalten Sie umgehend Ihre Rechnung. Oder bestellen Sie einfach hier über den Shop. Wir freuen uns über eine Banküberweisung, denn diese ist im Gegensatz zur gebührenpflichtigen PayPal-Zahlung für Sie und uns kostenfrei.

Weiterführende Links zu "Höfner Committee Acoustic Nr. 4123, 1965"
Zuletzt angesehen