Framus 5/197 Jumbo, Mahagoni, 1969

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Framus 5/197 Jumbo, Mahagoni, 1969

Instrument:
Die hier angebotene Framus ist eines der wenigen Exemplare mit edlem Mahagonifurnier. Gestempelt 69 I heißt gebaut im September 1969. Diese mächtigen Jumbos waren damals der Traum vieler Akustikgitarristen, aber für den zweifachen Preis einer Dix auch meist nicht erschwinglich. Die Mahagoniversion ist sehr selten und heute entsprechend gesucht.

Material:
Der Korpus ist komplett aus dreischichtigem Furnierholz gearbeitet: Oben und unten Mahagoni, dazwischen eine Schicht Ahorn. Der Hals besteht inkl. Kopfplatte aus einem Stück des unverwüstlichen Ahorn-Schichtholzes und ist hier dunkel gebeizt, die Kopfplatte schwarz lackiert. Dazu passt das vierschichtige schwarze Schlagbrett mit inzwischen etwas abgespieltem Framus-Schriftzug. Dicke, weiße Bindings um den Korpus, Framus Palisander-Saitenhalter in Moustache-Form und offene Mechaniken.

Geschichte:
Unbekannt. Die Gitarre war Teil einer zwischen 2005 und 2010 zusammen getragenen Sammlung von Framus Westerngitarren. Aus Platzgründen wurde sie Anfang 2021 abgegeben. Ein ambitionierter Bastler hatte unsere Jumbo leider „optimiert“. Als Mechaniken waren billige, wackelige Schaller-Kopien montiert, dazu wurden viel zu große, wirklich riesige Bohrlöcher in die Kopfplatte gebohrt – als hätte der Bastler nur einen unpassenden Bohrer gehabt… Aua! Alles andere war zum Glück original und gut erhalten.

Restaurierungsarbeiten:
Als erstes haben wir die billigen Fernost-Mechaniken entsorgt. Die riesigen Löcher wurden mit Buche-Holzdübeln geschlossen und neue Löcher in der alten Originalgröße gebohrt. Die Kopfplatte wurde neu schwarz lackiert, ein neues Logo aufgebracht und nochmals transparent einlackiert. Aus unseren Bestand kamen passende und aufgearbeitete Originalmechaniken mit neuen Hülsen und Schräubchen zum Einsatz. Ansonsten wurde die Gitarre innen und außen gereinigt, einige kleine Kratzer sorgfältig retuschiert und alle Lackflächen aufwändig ballenpoliert. Das Griffbrett wurde abgerichtet und geölt, die Bundstäbchen poliert. Abschließend haben wir neue 11er Bronze-Saiten von Pyramid aufgezogen und einen Setup durchgeführt.

Aktueller Zustand:
Nach der Mechanik-Operation ist die Gitarre nun wieder als vollständig original anzusehen. Sie hat eine traumhaft schöne, braun-schwarze Optik, das viele Mahagoni wirkt sehr edel. Sie spielt sich kinderleicht, hat man den großen Korpus erst einmal umfasst. Der modern konturierte Hals, die Jumbo-Bundstäbchen und die niedrige Saitenlage machen’s möglich. Der Klang ist ausgewogen, harmonisch, schnell ansprechend, glockenhell und klar – viel weniger dumpf und basslastig, als man es von einer Jumbo erwarten würde. Hier hört man den Unterschied einer Mahagonidecke deutlich. Insgesamt wirklich wunderschön! Selbstverständlich gibt es keine gravierenden Schäden oder Mängel mehr. Keine Lackrisse, keine Kratzer, nur ein paar winzige Dellen an den Seiten sind völlig unbedenklich und nach 52 Jahren Gitarrenleben praktisch nichts. In diesem Zustand ist die Framus ein rares Sammlerstück, aber auch Player und vielleicht die Eine für alle Tage.

Maße:
Länge über alles 106,5 cm; Länge Korpus 51,5 cm; Unterbug 41,5 cm; Taille 24,5 cm; Oberbug 30,5 cm; Zargenhöhe 10 cm; Mensur 63 cm (Nullbund bis Steg); Breite Griffbrett am Nullbund 4,2 cm, am 12. Bund 5,2 cm; Gewicht 2.450 g; Saitenabstand 12. Bund 2 mm.

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