Helmut Buchsteiner „Country 6“, 1973, Rarität!

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Helmut Buchsteiner „Country 6“, 1973, Rarität!

Instrument:
Helmut Buchsteiner ist einer der besten und renommiertesten deutschen Gitarrenbaumeister – 1985 in Tokio unter die 10 Besten der Welt gewählt. Seine Meisterprüfung hat er unter Wenzel Rossmeisl (Roger) abgelegt. Nach Stationen in England und USA übernahm er 1968 auch die Werkstatt der Rossmeisls in Neumarkt – St. Veit, südlich von Landshut in Bayern.
Unsere Gitarre stammt aus dieser Werkstatt. Eine wunderschöne und vollständig originale Country 6. Sehr selten, denn Buchsteiner hat vor allem klassische Gitarren und Archtops nach Roger-Vorbild gebaut. Höchstens eine Hand voll Westerngitarren entstanden auf Kundenanfrage. Sie war ihrer Zeit voraus und verfügt über moderne, bis heute aktuelle Features. Auf dem Schalllochlabel ist handschriftlich das Baujahr 1973 vermerkt, zudem gibt es noch einen Datumsstempel auf einer Strebe am Schallloch. Dort erkennt man den Monat Oktober 1973.

Material:
Boden und Zargen aus schönem, dezent gemaserten Mahagoni, Decke aus sehr feinjähriger Fichte. Dreiteilig längs verleimter Mahagoni-Hals mit Stahlstab. Griffbrett aus sehr hellem Palisander, besonders schöner Saitenhalter aus stark gemasertem ostindischen Palisander mit verstellbarem Steg, Halsstababdeckung aus Ebenholz. Schwarze Bindings, offene Einzelmechaniken. Alles zu 100% im Originalzustand.

Geschichte:
Weitgehend unbekannt. Ein Lehrer im süddeutschen Raum erwarb sie vor ein paar Jahren vom Großvater einer Schülerin. Weil er heute nicht mehr selbst spielen kann, konnten wir die Gitarre übernehmen. Gemessen am sehr guten Zustand dürfte sie aber überwiegend zuhause genutzt worden sein.

Restaurierungsarbeiten:
Die Gitarre wurde für den Verkauf lediglich gründlich gereinigt und ausgeblasen, es wurden neue Saiten montiert und ein Setup durchgeführt.

Aktueller Zustand:
Diese Gitarre ist vor allem eine musikhistorische Rarität. Es ist die erste Buchsteiner-Westerngitarre, die wir in den Händen hatten – ein wirklich extrem seltenes Stück. Insgesamt sehr solide gebaut, dabei aber wunderbar leicht. Keine unnötige Deko, aber alles, was eine sehr gute Westerngitarre braucht. Natürlich aus Meisterhand! Der Auftritt mit viel Understatement verrät nur durch die Buchsteiner-Kennung auf der Kopfplatte, was in ihm steckt! Der Klang ist angenehm harmonisch mit schönen Bässen, sehr typisch Dreadnought. Mit tiefer Saitenlage und modern konturiertem Griffbrett kinderleicht zu spielen. Natürlich gibt es nach 45 Jahren ein paar kleine Kratzer und Dellen, aber selbstverständlich nichts Ernsthaftes. Alle Leimstellen sind fest, die Gitarre wirkt insgesamt 30 Jahre jünger. Eine fünfundvierzig Jahre alte Alltagsgitarre im Topzustand, aber vor allem ein vielleicht einmaliges und gesuchtes Sammlerstück. Zu schade für „irgendjemanden“ – sie gehört in die Hände eines Buchsteiner-Kenners.

Maße:
Klassische Dreadnought: Länge über alles 103 cm; Länge Korpus 50 cm; Unterbug 40,5 cm, Taille 28 cm, Oberbug 29,8 cm; Zargenhöhe 11 cm am Hals, 11,5 cm am Unterbug; Mensur 65 cm (Sattel bis Steg); Breite Griffbrett am Sattel 4,4 cm, am 12. Bund 5,4 cm; Gewicht 1.880 g; Saitenabstand 12. Bund 2 mm, verstellbar.

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