Framus Caravelle Thinline, 1972, Sonderanfertigung

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Framus Caravelle Thinline, 1972, Sonderanfertigung

Instrument:
Diese Framus gibt es so in keinem Katalog. Weniger ein Prototyp, gehen wir davon aus, dass es eine vom Kunden individuell bei Framus bestellte und schon ab Werk so ausgelieferte Gitarre ist. Sie hat keinen Datums- oder Jahresstempel. Der Korpus ist eindeutig Caravelle, schmal und mit Bindings vorne und hinten. Das Schallloch ist nur aufgeklebt, die Gitarre hat keine offenen Resonanzräume, ist aber innen aus Gewichtsgründen nicht massiv. Klassische Framus Black-Rose-Lackierung. Tonabnehmer sind zwei Framus-Humbucker, ähnlich wie beim Modell 5/120 Billy Lorento. Die Schaltung entspricht den Sorento 6- oder Atlantik 6-Modellen. Anhand bestimmter Details, u.a. der Regler indentifizieren wir das Baujahr 1972. Die Caravelle ist Framus‘ Antwort auf die legendäre Gibson ES, doch es gibt nicht wenige Musiker, die die Framus der Gibson vorziehen. Im Image unterlegen ist sie (noch?), dagegen qualitativ und vom Sound mindestens ebenbürtig, das können wir bestätigen. Insbesondere die hier angebotene, einmalige Ausführung mit zwei Humbuckern schlägt jede ES. Wichtiges Argument für viele Musiker sind natürlich die Kosten: Eine Caravelle ist nicht mehr billig, aber immer noch um ein vielfaches günstiger als z.B. eine 72er Gibson ES.

Material:
Eine Decke aus schön gemaserter Fichte, bookmatched verarbeitet. Seiten und Rücken sind aus Ahorn, der schön gemaserte Rücken ebenfalls bookmatched. Alles zugunsten der Stabilität und zur Feedbackvermeidung aus laminiertem Holz. So auch der bewährte Schichtholzhals aus laminierten Ahornstreifen. Insgesamt ist die Gitarre nahezu unzerstörbar und stabil bis heute. Dazu ein Palisander-Griffbrett, dicke Bindings um Decke und Boden und massive, vernickelte Hardware. Offene Framus-Mechaniken. Höhenverstellbarer Steg mit einzeln regulierbaren Saitenreitern.

Elektrik:
Die Ausstattung ist wie bei den Sorento 6- und Atlantik 6- Modellen und vielfach bewährter Standard. Keine zeitgeistigen Siebziger-Schaltungsexperimente, sondern ein Volumen- und ein Tonregler, dazu der Dreiwegschalter für den Einsatz der Pickups. Mehr braucht man an der nicht für vielseitige Sounds.

Geschichte:
Unsere Caravelle ist eine Wohnzimmergitarre, die nie auf Reisen und Bühnen oder in Proberäumen verschlissen wurde. Wir erwarben sie von einem renommierten Sammler, wo sie die letzten Jahrzehnte gar nicht mehr gespielt und mit entspannten Saiten UV-geschützt aufbewahrt wurde.

Restaurierungsarbeiten:
Da war nicht viel zu tun. Komplettreinigung, Griffbrett und Bundstäbchen abgezogen und geölt bzw. poliert. Lackflächen aufwändig ballenpoliert, Hardware hochglanzpoliert. Elektrik kontrolliert und durchgemessen. Neue Saiten aufgezogen und Setup durchgeführt.

Aktueller Zustand:
Caravelles sind gar nicht mal so selten, aber nach diesem Zustand muss man schon sehr lange suchen und Glück haben. Und die Spezifikation ist in dieser Form nicht nur extrem sinnvoll, sondern vermutlich auch einmalig! Herrliche Gesamtoptik und authentischer Vintage-Look ohne Abnutzungsspuren, Lackrisse oder Fehler, ein wirklich phantastischer Sound und eine neuzeitliche Bespielbarkeit zeichnen diese Framus aus. Wir haben hier eine echte Rockgitarre, perfekt für die härtere Gangart mit überzeugendem Humbucker-Sound – Alvin Lee hätte seinen Spaß! Bis zum letzten Schräubchen ist alles im Originalzustand. Griffbrett und Bundstäbchen sind neuwertig, die Pickups taufrisch, die Elektrik störungsfrei, alle Regler leichtgängig, so auch die offenen Mechaniken – hier gibt es nichts zu optimieren. Einige wenige Minikratzerchen und Spielspuren stören überhaupt nicht. Ein außergewöhnlicher Zustand für ein fast 50 Jahre altes Instrument! Erste Wahl für Player und Sammler – warum so viel mehr für eine Gibson ausgeben?

Maße:
Länge über alles 105 cm; Länge Korpus 47 cm; Unterbug 41 cm, Taille 23,5 cm, Oberbug 29 cm; Zargenhöhe 4 cm; Mensur 63 cm (Nullbund bis Steg); Breite Griffbrett am Nullbund 4,1 cm, am 12. Bund 5,1 cm; Gewicht 2.890 g; Saitenabstand 12. Bund 1-2 mm.

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