Höfner 175 von 1963, rotes Snakeskin-Vinyl

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Höfner 175 von 1963, rotes Snakeskin-Vinyl

Instrument:
Ende 1962 / Anfang 1963 brachte Höfner eine im Vergleich zu den 172/173-Modellen sehr fortschrittliche Gitarre auf den Markt. Diese waren bis dahin die Flagship-Solid-Bodies. Das neue 175er-Modell bot eine ausgewogene Korpusform mit klar konturierten Cutaway-Ausschnitten, drei Tonabnehmern und einem Saitenhalter mit Tremoloeinheit. Das Modell wurde nur knapp 18 Monate gebaut und durch die noch revolutionärere 176 abgelöst, die dann bis 1983 im Programm blieb. Verschiedene Korpusausstattungen waren für die 175 verfügbar, neben lackierten auch etliche mit Kunstleder bezogen. Sie waren farblich teils geradezu dramatisch gestaltet, mit geometrischen Mustern oder Schlangenhaut-Prägung. Unsere 175 ist so ein frühes Modell von Anfang 1963 in knallroter Schlangenhaut-Vinyl-Ausstattung.

Material:
Der Korpus ist entweder aus Erle, Linde oder Ahorn gefertigt. Der geschraubte Hals ist aus einem Stück Ahorn, gestreiften Perloid-Einlagen auf dem Palisander-Griffbrett und einem bis an die Griffbrettkante hochgezogenem Binding. Der Korpus-Überzug besteht aus rotem Kunstleder mit Schlangenhaut-Prägung. Geschlossene Höfner-Einzelmechaniken mit transparenten Celluloid-Köpfen in „Tulpen“-Form. Stimmstabile Vibrato-Einheit und bewegliche Metall-Brücke.

Elektrik:
Die radikalste Neuerung war die Steuerung der Elektrik über Drehregler im Stil damaliger Radios – je ein Tonregler pro Pickup und dazu ein Master-Volumen. Dazu ein Vier-Weg-Schalter für die Pickups und ein Schieberegler für Solo- und Rhythmus-Modus. Es wurde also kein einziger herkömmlicher Regler mehr verwendet, dies gab der Gitarre ein cleanes und ordentliches Aussehen und unterstrich den „Streamline-Look“. Als Tonabnehmer kamen die neuen Typ 511 „Staple“ zum Einsatz, die gleichzeitig mit der 175 eingeführt wurden - die mit Abstand besten aus der Serie und alleine schon ein kleines Vermögen wert. Die Soundvarianten sind mit dieser Ausstattung praktisch endlos variabel.

Geschichte:
Unbekannt. Aufgrund des herrlichen Zustandes mit Sicherheit eine Wohnzimmer-Gitarre.

Restaurierungsarbeiten:
Als wir sie übernahmen, war die Höfner bereits in einem sehr guten Zustand. Wir haben sie aufwändig gereinigt, die Vinyloberfläche poliert, das Griffbrett abgezogen und geölt, und die Bundstäbchen poliert. Abschließend wurden neue Saiten montiert und ein Setup durchgeführt. Das war’s.

Aktueller Zustand:
Diese 175 ist – nicht zuletzt aufgrund der extrem tiefen Saitenlage – ein Player mit neuzeitlicher Bespiel- und Belastbarkeit. Der Klang ist umwerfend! Die Pickups sind in Topzustand! Einerseits typisch sechziger und Beatära, andererseits aber auch sehr flexibel. Von Jazz über Rockabilly bis Heavy geht hier alles. Dabei ist sie komplett original und in Topzustand. Wichtig: Vor allem das Vinyl ist nicht beschädigt, eigerissen oder vorzeitig gealtert, das Kederband sitzt perfekt. Griffbrett und Bundstäbchen sind neuwertig, der Hals ist gerade. Alles ist stabil und funktioniert vorbildlich. Die Elektrik funktioniert einwandfrei und ohne Kratz- und Störgeräusche. Vom Showinstrument für die Bühne über echten Player bis hin zum originalen Sammlerstück – diese Gitarre erfüllt alle Wünsche. Und wir würden jede neue Fernost-Ware zum vergleichbaren Preis ohne Zögern für sie stehen lassen.

Maße:
Länge über alles 99 cm; Länge Korpus 50 cm; Unterbug 33 cm, Taille 22 cm, Oberbug 28 cm; Korpusdicke 3 cm; Mensur 64 cm (Sattel bis Steg); Breite Griffbrett am Sattel 4,2 cm, am 12. Bund 5,1 cm; Gewicht 3.600 g; Saitenabstand 12. Bund 1-2 mm (einstellbar).

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