Framus Caravelle 5/117, 1970

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Instrument: Framus 5/117 Caravelle von September 1970 (Stanze 70 I). Rote Lackierung im Stil... mehr
Framus Caravelle 5/117, 1970

Instrument:
Framus 5/117 Caravelle von September 1970 (Stanze 70 I). Rote Lackierung im Stil der berühmten ES von Alvin Lee. Unsere Gitarre hat den flacheren Korpus mit aufgeklebter Schalllochattrappe, im Gegensatz zu den dickeren Exemplaren mit offenem Schallloch. Die Caravelle ist natürlich Framus‘ Antwort auf die legendäre Gibson ES, doch es gibt nicht wenige Musiker, die bei den Modellen der siebziger Jahre die Framus der Gibson vorziehen. Im Image vielleicht noch unterlegen, aber qualitativ und klanglich ist sie definitiv besser. Wichtiges Argument für viele Musiker sind die Kosten: Eine Caravelle ist nicht mehr billig, aber um ein vielfaches günstiger als eine Gibson aus dieser Zeit, die leicht über 4.000 € kosten kann. Wie alle Caravellen hochwertiger gebaut, als die vergleichbaren Atlantik und Sorento.

Material:
Der Korpus mit Decke, Seiten und Rücken ist aus Ahorn, der Rücken schön geflammt. Alles zugunsten der Stabilität und zur Feedbackvermeidung aus laminiertem Holz. So auch der bewährte Schichtholzhals aus laminierten Ahornstreifen. Insgesamt ist die Gitarre nahezu unzerstörbar und stabil bis heute. Dazu ein Ebenholz-Griffbrett, dicke Bindings überall. Die massive Framus-Tremoloeinheit, baugleich mit der von Bigsby, funktioniert zuverlässig und bewährt. Offene Framus Mechaniken. Da die Gitarre ganz ohne Palisander auskommt, ist sie CITES-unkritisch und sehr gut für den Export z.B. in die USA oder häufige Reisen über EU-Grenzen geeignet.

Elektrik:
Die Ausstattung ist bewährter Standard. Keine zeitgeistigen Schaltungsexperimente, sondern ein Dreiweg-Tonabnehmer-Wahlschalter sowie ein Volumen- und zwei Tonregler, die die bewährten, breiten P-90 Single Coil Tonabnehmer steuern und unzählige Soundmöglichkeiten erlauben.

Geschichte:
Unsere Caravelle ist eine Musikergitarre, die immer fleißig gespielt wurde und garantiert auch etliche Bühnen und Proberäume gesehen hat. Sie ging dabei durch mehrere Hände, zum Glück wurde aber nie an ihr herumgebastelt, so dass alles noch im Originalzustand war, als wir sie bekamen.

Restaurierungsarbeiten:
Vor allem haben wir die Caravelle einmal komplett und aufwändig gereinigt. Fast fünfzig Jahre als Workhorse hatten überall viel Dreck hinterlassen. Aber einmal mehr haben wir festgestellt, dass eine dicke Nikotinschicht hervorragend konserviert… Griffbrett und Bundstäbchen wurden abgezogen und geölt bzw. poliert. Alle Lackflächen aufwändig ballenpoliert, Hardware hochglanzpoliert. Mechaniken zerlegt und aufgearbeitet. Elektrik kontrolliert, neue Saiten aufgezogen und Setup durchgeführt.

Aktueller Zustand:
Dies ist eine echte Workhorse-Gitarre. Tausende Stunden gespielt und bereit für die nächsten Tausend. Authentischer Vintage-Look mit leichten Abnutzungsspuren, z.B von der Gürtelschnalle auf der Rückseite. Gravierende Mängel gibt es hingegen nicht. Wir haben den schönen Look genau so gelassen und nur wenig retuschiert. Selbstverständlich ist die Framus wieder perfekt sauber und geruchsfrei. Über den Look hinaus zeichnen ein wirklich phantastischer Sound und eine neuzeitliche Bespielbarkeit die Framus aus. Der schlank konturierte Hals spielt sich wunderbar. Bis zum letzten Schräubchen ist alles im Originalzustand. Diese Gitarre inspiriert und ist allererste Wahl für ambitionierte Player – warum das vierfache für eine siebziger Gibson ausgeben?

Maße:
Länge über alles 104 cm; Länge Korpus 47 cm; Unterbug 40,5 cm, Taille 23 cm, Oberbug 29 cm; Zargenhöhe 3,7 cm am Hals; Mensur 63 cm (Nullbund bis Steg); Breite Griffbrett am Nullbund 4,2 cm, am 12. Bund 5,2 cm; Gewicht 3.400 g; Saitenabstand 12. Bund 2 mm.

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