Höfner 164 III, 1970

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Instrument: E-Gitarre Höfner, Modell 164 III, gebaut 1970. Höfners Versuch, den damals extrem... mehr
Höfner 164 III, 1970

Instrument:
E-Gitarre Höfner, Modell 164 III, gebaut 1970. Höfners Versuch, den damals extrem dominierenden Fender-Korpusformen noch etwas Eigenständiges entgegen zu setzen, erinnert trotzdem stark an die Stratocaster. Gerade wegen des fehlenden siebziger Jahre „Elektrik-Schnickschnacks“ geschätzt.

Material und Technik:
Schön leichter Korpus aus hellem Holz, entweder Ahorn, Esche oder Linde. Lackierung im klassischen rot-schwarzen Zwei-Ton-Sunburst, seit den Fünfzigern in Deutschland auch als Black Rose bekannt. Einteiliger Ahornhals mit Einstellstab (vom Korpus zugänglich) und Palisander-Griffbrett. Offene Einzelmechaniken. Stimmstabile und solide Tremoloeinheit. Zwei Single Coil Tonabnehmer, einzeln an- und abschaltbar, Master-Ton- und Lautstärkeregler, Standard-Klinkenstecker.

Geschichte:
Unbekannt. Wir übernahmen sie von einem renommierten Sammler, der sie die letzten 25 Jahre nicht spielte.

Restaurierungsarbeiten:
Wir haben sie komplett zerlegt, aufwändig gereinigt, die Lackflächen poliert, das Griffbrett abgezogen und geölt, die Bundstäbchen poliert, die Mechaniken aufgearbeitet und geölt, die gesamte Hardware poliert. Abschließend neue Saiten montiert und Setup durchgeführt. Die im Laufe der Jahre ehrlich angesammelten wenigen Dellen und Kratzer haben wir nur behutsam etwas retuschiert.

Aktueller Zustand:
Diese 164 III ist in Sammlerzustand: 100% original bis hin zum kleinsten Schräubchen, dabei perfekt sauber und völlig geruchsfrei. Besonderes Schmankerl ist die Unterlegplatte der vier Halsschrauben: In der Version mit Höfner-Gravur extrem selten zu finden. Ein paar Stoßstellen und kleinere Macken vor allem an den Rändern – das war’s schon. Insgesamt zeigt die Gitarre so eine dezente und schöne Patina. Griffbrett und Bundstäbchen sind neuwertig, der Hals ist bolzengerade, der Saitenabstand perfekt niedrig und ohne Schnarren. Alles ist stabil und funktioniert vorbildlich. Die Elektrik funktioniert einwandfrei und ohne Kratz- und Störgeräusche. Der Sound ist typisch Sechziger, eher Rock als Beat, vor allem der Halspickup hat richtig viel Wucht. Die Minimalelektrik liefert alles, was man braucht, unverfälscht und direkt, mit genügend Bandbreite. Und mit dem stimmstabilen Whammy hätte der Sound auch Hank Marvin Spaß gemacht! Keine extrovertierte Show-Gitarre, aber ein ehrliches Arbeitstier und originales Seventies-Sammlerstück mit Ausstrahlung und Charakter. Dafür würden wir jede neue 0815-China-Ware bis 1.000 Euro ohne Zögern stehen lassen.

Maße:
Länge über alles 96 cm; Länge Korpus 43 cm; Unterbug 31,5 cm, Taille 22 cm, Oberbug 27 cm; Korpusdicke 3,5 cm; Mensur 62 cm (Sattel bis Steg); Breite Griffbrett am Sattel 4,4 cm, am 12. Bund 5,3 cm; Gewicht 2.600 g; Saitenabstand 12. Bund 2 mm (einstellbar).

Weiterführende Links zu "Höfner 164 III, 1970"
Höfner 495 S von 1963 Höfner 495 S von 1963
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