Höfner 468/S, 1962

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Instrument: Höfner-Papst Steve Russell schreibt: „Der Cousin der englischen Committee.... mehr
Höfner 468/S, 1962

Instrument:
Höfner-Papst Steve Russell schreibt: „Der Cousin der englischen Committee. Eingeführt 1953, akustisch und elektrisch bis 1968 gebaut. Unterschiede sind nur Vogelaugenahorn bei der Committee und geflammter Ahorn bei der 468 sowie unterschiedliche Perlmutteinlagen.“ Die 468 war neben der 470 das exklusivste und hochwertigste Höfner-Modell auf dem Markt. Nur wenige konnten sich seinerzeit so ein extravagantes Stück leisten. Unsere hat das handgeschriebene Body-Date 18/5.62, stammt also aus dem Mai 1962. Es ist eines der seltenen, rein akustischen Modelle.

Material:
Hier kamen nur die edelsten Werkstoffe zum Einsatz. Die Gitarre hat eine sehr feinjährige, massive Fichtendecke und herrlich geflammte Ahorn-Seiten und –Rücken. Der Hals ist aus fünf längs verleimten Teilen durchgehend inkl. Kopfplatte gefertigt. Drei Ahornstreifen wurden mit zwei Mahagonistreifen gesperrt. Dazu den Halseinstellstab, hier wird sich nie etwas verformen. Das Griffbrett ist Ebenholz mit acht echten Perlmutteinlagen im Bow-Tie-Stil und je zwei Elfenbein-Zierstreifen. Auch die Kopfplatte ist mit wunderschönen Glockenblumen-Perlmutteinlagen aufwändig verziert. Die Gitarre ist hochglänzend in natur lackiert und flächendeckend wunderschön hell honigfarben nachgedunkelt. Das transparente Kunststoff-Griffbrett mit Höfner-Gravur und die offenen, ziselierten Schaller-Mechaniken sind Modell-Standard. Die Brücke besteht aus Ebenholz mit einzeln verstellbaren Saitenreitern.

Geschichte:
Unbekannt. Wir übernahmen sie als Teil eines Konvoluts von einem renommierten deutschen Höfner-Sammler. Der hervorragende Gesamtzustand bestätigt, dass hier immer wertschätzende Eigentümer am Werk waren. Als wir sie bekamen, fehlte aus nicht nachvollziehbaren Gründen die schwarze Halsstababdeckung.

Restaurierungsarbeiten:
Hier war nicht viel zu tun. Alle Lackflächen wurden aufwändig gereinigt und poliert. Eine kleine Delle auf der Rückseite haben wir mit Lackgeschlossen und versiegelt. Griffbrett und Bundstäbchen haben wir abgezogen, das Griffbrett geölt, die Bundstäbchen abgerichtet und poliert. Die Mechaniken wurden gereinigt, poliert und neu geölt, alle vorhandenen Schraubenköpfe neu poliert. Die fehlende Halsstababdeckung haben wir durch ein aus altem Material gefertigtes neues Teil ersetzt. Abschließend noch ein Satz neue 11er-Bronze-Saiten von Pyramid und ein Setup, das wars.

Aktueller Zustand:
Arbeiten wir zunächst die „Fehler“ ab: Die Gitarre hat genau eine Macke auf der Rückseite und drei auf der Decke. Das wars, ist auf den Fotos zu sehen, völlig unbedenklich und aufgrund der 58 Jahre Gitarrenleben zu vernachlässigen. Denn diese wunderschöne Höfner beeindruckt mit einem umwerfend schönen und harmonisch gestalteten Aussehen, sie zeigt High-End, ohne dabei zu extravagant zu sein. Ihr edler Look ist sehr geschmackvoll und bis heute aktuell. Sie hat praktisch keine Gebrauchsspuren, außer den erwähnten kleinen Dellen. Der Lack glänzt mit großer Tiefe, die Lackierung ist perfekt ausgeführt, die schönen Hölzer kommen herrlich zur Geltung. Wir haben in 25 Jahren wirklich nie eine bessere 468 gehabt! Der Klang der massiven Hölzer ist überzeugend, warm und harmonisch, ausgewogen und sehr holzig. Wer also einen sehr vielseitigen Player mit Top-Sound und edelster Optik sucht, ist mit dieser 468 bestens ausgestattet. Ein handwerkliches Meisterstück, seltene Gelegenheit für Sammler in Vitrinenzustand und sichere Wertanlage ist sie ohnehin.

Maße:
Länge über alles 105 cm; Länge Korpus 52 cm; Unterbug 44 cm, Taille 25,5 cm, Oberbug 31 cm; Zargenhöhe 8 cm; Mensur 64 cm (Nullbund bis Steg); Breite Griffbrett am Sattel 4,4 cm, am 12. Bund 5,2 cm; Gewicht 2.510 g; Saitenabstand 12. Bund 2 mm, verstellbar.

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