Klira Samba 14“, 1969

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Instrument: In den sechziger Jahren wurden kleine Jazzgitarren, wie Framus Studio, Rodebald... mehr
Klira Samba 14“, 1969

Instrument:
In den sechziger Jahren wurden kleine Jazzgitarren, wie Framus Studio, Rodebald Hoyer Alva oder Klira Samba als „Damenschlaggitarre für zarte Frauenhände“, so ein Framus-Originaltext, vermarktet. Sie entsprechen in ihrer Bauweise zu 100% den größeren Modellen und verfügen häufig über einen überraschend guten Klang, wie diese Samba. Das Modell gab es mit und ohne Cutaway, es wurde ab 1967 bis Mitte der siebziger Jahre gebaut, unsere Samba stammt aus dem Jahr 1969.

Material:
Der Korpus besteht komplett aus Ahorn, ebenso wie der einteilige Hals. Das Griffbrett ist aus Palisander und hat Perloid-Punkteinlagen in sechs Bünden. Wie alle frühen Sambas hat auch diese ein wunderschönes, cremeweiß marmoriertes Schlagbrett. Vorne und hinten um den Korpus finden sich dicke, cremeweiße Bindings.

Geschichte:
Unbekannt. Wir übernahmen die Klira von einem privaten Zwischenhändler. Der Zustand lässt jedoch darauf schließen, dass sie fleißig gespielt wurde und auch viel unterwegs war.

Restaurierungsarbeiten:
Wir haben die Gitarre komplett gereinigt und den Korpus ausgeblasen. Eine Macke in der oberen Zarge haben wir retuschiert und dann alle Lackflächen aufwändig ballenpoliert. Die diversen Lackrisse in Hals und Kopfplatte wurden geschlossen und verfestigt, anschließend ebenfalls versiegelt und poliert. Das Griffbrett  wurde abgezogen, geschliffen und geölt, die Bundstäbchen poliert. Eine unpassende Selbstbaubrücke ersetzten wir durch ein passendes Originalteil, der Saitenhalter wurde poliert. Die offenen Mechaniken haben wir zerlegt, gereinigt, poliert und neu geölt. Ein Satz neuer 11er Pyramid-Saiten wurde aufgezogen und ein Setup durchgeführt.

Aktueller Zustand:
Die kleine Samba überzeugt mit überraschend gutem Jazzgitarrenklang. Man hört, dass sie unzählige Stunden gespielt wurde, der Klang ist warm und holzig, ausgewogen und harmonisch. Keine Spur vom blechernen Geschepper schlechter Archtops. Das neuwertige Griffbrett spielt sich dank modernem Halsprofil und niedriger Saitenlage kinderleicht, man fühlt sich auf der Samba sofort zuhause. Optisch ist sie auf den ersten Blick nahezu perfekt, natürlich zeigen sich bei näherer Betrachtung Spielspuren, die Macke seitlich im Oberbug und die geschlossenen Lackrisse im Hals, die aber beim Spielen absolut nicht stören. Selbstverständlich ist die Gitarre ansonsten einwandfrei, es gibt keine gravierenden Schäden, sie ist stabil und uneingeschränkt nutzbar. Ob sie heute noch in „zarte Damenhände“ gehört, überlassen wir dem geneigten Leser. Aber sie ist ganz sicher eine tolle Reisegitarre, die nicht viel Platz wegnimmt. Und auch im Wohnzimmer zuhause macht sie eine gute Figur – eine unkomplizierte Spaßgitarre für wenig Geld und mit viel mehr Charakter, als jeder neue Nachbau.

Maße:
Länge über alles 102 cm; Länge Korpus 48 cm; Unterbug 35,5 cm; Taille 23 cm; Oberbug 26,5 cm; Zargenhöhe 7 cm; Mensur 63 cm (Nullbund bis Steg); Breite Griffbrett am Nullbund 4,2 cm, am 12. Bund 5,1 cm; Gewicht 1.570 g; Saitenabstand 12. Bund 2 mm.

Kauf und Zahlung:
Schicken Sie uns eine E-Mail an info@german-vintage-guitar.com, dann erhalten Sie umgehend Ihre Rechnung. Oder bestellen Sie einfach hier über den Shop.

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