Hopf 319 von Gustav Glassl, 1962

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Instrument: Gustav Glassl, geb. 1923 in Schönbach, war Schüler von Franz Hirsch und einer der... mehr
Hopf 319 von Gustav Glassl, 1962

Instrument:
Gustav Glassl, geb. 1923 in Schönbach, war Schüler von Franz Hirsch und einer der Top-Archtopbauer der deutschen Nachkriegszeit. Er hatte einen sehr individuellen, unverkennbaren Stil mit innovativen Gestaltungsideen. Unter seinem eigenen Namen baute er nicht viele Gitarren, dafür aber etliche für andere Hersteller, wie Alosa oder Klira. Für Hopf schuf er mit der 319 einen Design-Klassiker: Schlagbrett und Saitenhalter im Nierendesign, Katzenaugen-Schalllöcher, zusätzlicher Bindingstreifen in der Mitte der Zargen, tiefer Cutaway-Ausschnitt, abgeschrägte Korpuskante am Halsschuh.

Material:
Der Korpus ist komplett aus laminierten Ahorn gefertigt, der Boden schön geflammt. Transparent lackiert in klassischem Black Rose. Auch der Hals ist aus Ahorn, sehr stabil längs verleimt aus fünf Teilen mit zwei Mahagoni-Streifen und durchgehender Kopfplatte. Bis zu sechslagige Bindings um Korpus, Hals, Kopfplatte und Schalllöcher – und mittig auf den Zargen. Palisandergriffbrett mit sechs Perloid-Trapezeinlagen und Jumbo-Bundstäbchen. Kopfplatte mit Ebenholzauflage und weiß eingelassenem „Original Hopf“ Schriftzug. Offene Einzelmechaniken. Insgesamt aufwändige und hochwertige Ausführung.

Geschichte:
Unbekannt. Die Gitarre war zuletzt lange Jahre in den Händen eines renommierten dänischen Sammlers und ausgewiesenen Archtop-Experten. Bilder von ihr finden sich auch noch auf lacquercracks.dk. Wir konnten sie als Teil eines größeren Pakets im Herbst 2017 erwerben.

Restaurierungsarbeiten:
Komplettreinigung, Korpus ausgeblasen, original Nitrolack von Korpus und Hals mit Ballenpolitur in mehreren Durchgängen aufgearbeitet. Griffbrett abgezogen und geölt, Bundstäbchen poliert. Überholung und Politur aller Hardware-Teile. Neue Saiten montiert und Setup durchgeführt.

Aktueller Zustand:
Diese extravagante Glassl ist in einem perfekt spielbaren und zu 100% originalen Topzustand. Sehr angenehme Halsbreite von 45 mm! Der Hals ist kerzengerade, Griffbrett und Bundstäbchen sind neuwertig, der Saitenabstand mit 2 mm am 12. Bund neuzeitlich tief. Der Klang ist wunderbar, besser kann eine alte Archtop nicht klingen. Sanft, holzig, mit schneller Ansprache – so einen Sound gibt es nur bei alten Gitarren. Alles ist stabil und sehr solide, ohne Fehler oder Schäden. Perfekt für die Sammlervitrine, aber auch großartig zu spielen.

Maße:
Länge über alles 106 cm; Länge Korpus 52 cm; Unterbug 41,5 cm, Taille 26 cm, Oberbug 30,5 cm; Zargenhöhe 7,5 cm; Mensur 64 cm (Nullbund bis Steg); Breite Griffbrett am Nullbund 4,5 cm, am 12. Bund 5 cm; Gewicht 2.360 g; Saitenabstand 12. Bund 2 mm, verstellbar.

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