Alosa „Standard“, 1952, Alois Sandner

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Instrument: Die Herstellung dieser Gitarren erfolgte nur zwischen 1947 und 1958 durch die... mehr
Alosa „Standard“, 1952, Alois Sandner

Instrument:
Die Herstellung dieser Gitarren erfolgte nur zwischen 1947 und 1958 durch die Firma "Alois Sandner" in Bubenreuth, wo das Unternehmen bis heute ansässig ist, aber seit 1958 nur noch Streichinstrumente herstellt. Alosas sind seltene Meisterstücke und heute kaum noch zu bekommen. Der Markenname "Alosa" ist eine Kombination aus den Anfangsbuchstaben der Worte "Alois" und "Sandner". Die wohl bekanntesten Künstler, die auf ALOSA Gitarren spielten waren in den fünfziger Jahren Vico Torriani und René Carol. Diese Standard trägt ein von Alois Sandner gerne verwendetes und typisch deutsches Detail: Das dritte Schallloch vor dem Halsende.

Material:
Diese Gitarre ist vollständig aus massiven Materialien gefertigt, Decke (Fichte) und Boden (Ahorn) wurden aus dem vollen Material handgestochen. Man erkennt es an der typischen Hohlkehle um die Ränder. Auch die Seiten sowie der Hals sind aus massivem Ahorn. Der Hals trägt ein Griffbrett aus Birnbaum, die Brücke besteht aus Ebenholz. Um Korpus, Schalllöcher und Griffbrett dicke weiße Bindings aus Celluloid. Sechs Griffbretteinlagen aus Celluloid mit schwarzem Zierstreifen und cremeweißes Schlagbrett. Offene Mechaniken mit weißen Celluloid-Griffen. Massiver, gravierter Saitenhalter.

Geschichte:
Unbekannt. Wir übernahmen die Gitarre von einem renommierten dänischen Sammler. Mit absoluter Sicherheit wurde das Instrument unzählige Stunden gespielt, die schöne Patina belegt dies.

Restaurierungsarbeiten:
Wir haben die Gitarre komplett aufwändig gereinigt und den Korpus ausgeblasen. Diverse Kratzer und Dellen wurden retuschiert, um den Originalzustand und die herrliche Patina zu erhalten, haben wir darauf verzichtet, den Korpus neu zu lackieren. Beim Hals ließ sich dies aber nicht vermeiden, die Farbe war durch unsachgemäßen Kapodastergebrauch großflächig bis ins Holz abgeschliffen und abgeplatzt. Griffbrett und Bundstäbchen wurden abgerichtet und geölt bzw. poliert. Die Mechaniken wurden zerlegt, aufgearbeitet und geölt, der Saitenhalter poliert.

Aktueller Zustand:
Diese herrliche Alosa ist vollständig im Originalzustand und perfekt eingestellt. Alles ist massiv und stabil, alle Leimstellen bombenfest. Der Korpus ist übersät mit unzählichen kleinen Kratzer und Dellen, Spielspuren aus unzähligen Gitarrenstunden. Alles ist selbstverständlich nur oberflächlich, konstruktiv und klanglich völlig unbedenklich und verleiht der Gitarre einen ganz eigenen Charme. Der schwarz-weiße Tuxedo-Look ist elegant und edel und jeder Hoyer „Herr im Frack“ ebenbürtig. Griffbrett und Bundstäbchen sind neuwertig, die Mechaniken leichtgängig und stimmstabil, der Saitenabstand perfekt niedrig. Der Hals ist etwas dicker und das Griffbrett etwas gerundeter, als bei modernen Gitarren, aber weit entfernt vom berüchtigten deutschen Baseballschläger-Profil. Damit ist die Gitarre wunderbar zu spielen. Die Gitarre ist natürlich 100% geruchsfrei und sauber! Der Klang ist laut, der einzelne Ton auch im Akkord klar akzentuiert, schön holzig und warm, mit schneller Ansprache und langem Nachhall. So etwas kommt nur aus jahrzehntelang intensiv gespielten Hölzern. Mit der einmaligen Patina hat die Gitarre einen individuellen und faszinierenden Charme! In diesem Zustand ein wunderbar zu spielendes Instrument, aber auch eine fast einmalige Gelegenheit für Sammler!

Maße:
Länge über alles 105 cm; Länge Korpus 52 cm; Unterbug 41,5 cm; Taille 25 cm; Oberbug 30,5 cm; Zargenhöhe 7,5 cm; Mensur 62,5 cm (Nullbund bis Steg); Breite Griffbrett am Nullbund 4,3 cm, am 12. Bund 5,2 cm; Gewicht 2.200 g; Saitenabstand am 12. Bund 1-2 mm, verstellbar.

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