Isana „Black Pearl“ 2016, Nr. 3, Höfner-Prototyp

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Isana „Black Pearl“ 2016, Nr. 3, Höfner-Prototyp

Instrument:
Dieses Instrument ist etwas ganz besonderes und eine Rarität in der Geschichte der Black-Pearl-Neuauflage. Es ist der erste Prototyp nach den beiden von Anton Sandner handgebauten Einzelstücken Nr. 1 und 2. Neben anderen Produzenten sprachen wir auch mit Höfner und kamen überein, dass uns das Unternehmen zwei Vorserienprototypen bauen sollte – die Nr. 3 und die Nr. 4 der Neuauflage. Die Gitarren wurden von Hand in Baiersdorf gebaut. Nr. 4 nahmen wir später als Muster mit nach China, sie ist dort geblieben und später verschollen. Damit ist die hier angebotene Nr. 3 die einzig verbliebene Isana Black Pearl aus Höfner-Produktion weltweit. Sie unterscheidet sich deutlich von allen anderen Black Pearls. Sie hat z.B. statt des Floating Necks einen massiven Halsblock und ist auch die einzige mit Palisandergriffbrett und einem Volumenregler in der Zarge. Die Neuauflage der Black Pearl an sich ist optisch weitgehend mit der legendären Fünfziger-Jahre-Gitarre identisch. In den Details wurde sie jedoch auf neuzeitliches Qualitätsniveau gebracht, z.B. bei Halsprofil, Halseinstellstab, Einzelmechaniken und Tonabnehmersystem. Sie ist aber wie vor 60 Jahren eine echte Sandner von der der südhessischen Firma in Nauheim, die auch damals die Black Pearl herausgebracht hat. Einen Testbericht der späteren Seriengitarre in Heft 4/2019 der Gitarre & Bass finden Sie hier!

Material und Technik:
Decke aus massiver Fichte, Korpus aus laminiertem Ahorn, Ahornhals mit Einstellstab. Palisandergriffbrett mit fünf weiß marmorierten Perloideinlagen. Kopfplatte ebenfalls mit Perloid belegt, zusätzlich zwei eingelegte schwarze Celluloidstreifen im damaligen, typischen Isana-Design. Massiver Halsblock anstatt Floating Neck. Stabiles Schlagbrett in originaler Isana-Form, ebenfalls aus weißem Perloid. Höfner-Ebenholzbrücke mit einzeln verstellbaren Saitenreitern, offene Einzelmechaniken, massiver Saitenhalter in baugleicher Lyra-Ausführung wie das damalige Original. Als Halstonabnehmer ein Höfner-Mini-Humbucker, Lautstärkeregler in der oberen, Klinkenbuchse in der unteren Zarge.

Geschichte:
Die vor 60 Jahren rund 200 Mal in schwarz gebaute Black Pearl ist nicht nur irgendeine von vielen Nachkriegs-Archtops, sondern die berühmteste Isana überhaupt. Schließlich spielte kein anderer als Elvis Presley so ein Modell während seiner Army-Zeit in Deuschland. Die wenigen Originale sind in den Händen von Sammlern und – wenn überhaupt – nur zu vierstelligen Höchstpreisen erhältlich. Einst eines der deutschen Vorzeigeunternehmen im Instrumentenbau, stellte Sandner in den siebziger Jahren die Gitarrenproduktion ein, doch die Legende lebt weiter bis heute. Zum 90jährigen Jubiläum des Unternehmens beschloss der Enkel des Gründers und heutige Firmenchef, gemeinsam mit German Vintage Guitar die Black Pearl wieder in Kleinserie bauen zu lassen. Ziel dabei war aber nicht, eine möglichst exakte Kopie des berühmten Originals herzustellen, sondern eine hochwertige Jazz- und Rockgitarre, die optisch dem Original gleicht, so weit möglich, aber technisch auf der Höhe unserer Zeit ist. Keine zeitgeistige Retro-Spielerei, sondern eine moderne Archtop mit hervorragenden Klang- und Spieleigenschaften, die gleichzeitig die deutsche Designkompetenz und den „Tuxedo-Style“ der Nachkriegszeit wieder aufleben lässt. Dieser frühe Vorserienprototyp ist das erste, noch von Hand, aber unter Serienbedingungen gebaute Instrument der Neuauflage. Es ist eine der letzten Black Pearls, die verkauft werden, denn es wird keine weitere Serie mehr geben, die Produktion ist eingestellt.

Aktueller Zustand:
Dies ist eine fantastisch klingende Gitarre mit maximalem Spielkomfort. Laut, akzentuiert, dynamisch und unbedingt durchsetzungsfähig – verstärkt sowie unverstärkt. Siehe Testbericht! Durch den Halsblock ist sie sehr wenig rückkopplungsanfällig und mit der heute einmaligen Optik wie für die Bühne gemacht. Aber auch ein Highlight in jeder Sammlung! Sascha Vollmer von The Boss Hoss spielt eine Pearl (die Nr. 1), ebenso wie der italienische Weltklasse-Jazzer Dario Pinelli! Für Sammler hat diese Gitarre aufgrund ihrer Alleinstellung natürlich einen besonderen Wert, gibt es doch insgesamt bei allen Marken viel weniger echte und nachweisliche Vorserien-Prototypen als vermutet – dies ist einer davon.

Videos:
The Boss Hoss live - https://www.facebook.com/watch/?v=598199183700153
Gypsy und Jazz - https://www.facebook.com/dario.pinelli.52/videos/1071268983029555/UzpfSTI0MjU4MzAwNTkyODQ0MTo5NTkxNjAwMzA5MzczOTg/
Austro-Pop und Country - https://www.facebook.com/48ertandlerband/videos/1655482231167085/UzpfSTI0MjU4MzAwNTkyODQ0MTo5MTQ0OTk2MDg3MzY3NzQ/ (Gitarrensolo ab 2:18)
Pop / Charts - https://www.facebook.com/DarioPinelliOfficial/videos/2678923092333177/

Maße:
Eine klassische 16-Inch: Länge gesamt 105 cm; Länge Korpus 51,4 cm; Unterbug 40,7 cm, Taille 23,9 cm, Oberbug 29,5 cm; Zargenhöhe 8 cm; Mensur 64 cm. Breite Griffbrett am Nullbund: 44 mm, am 12. Bund 54 mm, Saitenabstand am 12. Bund 1-2 mm.

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